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FSV02 Damen starten erfolgreich in die neue Saison

Quelle: www.snaktuell.de

Schwerin - Am vergangenen Sonntag bestritten die Damen vom Landesmeister FSV02 Schwerin ihr Heimspiel gegen den SV Hafen Rostock 61. Der Gastgeber musste einige Ausfälle aufgrund Verletzungen und berufsbedingt kompensieren. Schwerin übernahm von Beginn an die Initiative und lies dem Gegner keine Gelegenheit zur Entfaltung.

Mit dieser drückenden Überlegenheit konnte eine sichere 5:0 Halbzeitführung erzielt werden. Die Treffer erzielten L. Schultz(3.+5.Min), L. Eisenhardt(19.Min) und R. Knabe(26.+34.Min). Mit Wiederanpfiff spiegelte sich erst einmal der gleiche Spielverlauf wieder und Schwerin konnte durch C. Theel(46.Min) und L. Kurow(52.Min) zum 7:0 nachlegen. Nun bekamen die Wechselspieler ihre Einsatzzeit.

Leider traten nun noch weitere Verletzungen ein und Schwerin spielte in Unterzahl weiter. Die Grundordnung hatte an Stabilität verloren und die Gäste konnten das Ergebnis ein wenig freundlicher gestalten. Die FSV02 Damen übernahmen mit diesem Erfolg die Tabellenführung. Diese Woche wird genutzt, um die Genesung der vielen angeschlagenen Spielerinnen zu gewährleisten. Am kommenden Sonntag wird Schwerin dann wieder einen starken Kader präsentieren können, um das Spiel in Güstrow anzugehen.

FSV 02 Schwerin: M. Gröger, S. Passow, U. Schutrak, A. Bleise (J. Loose), J. Vetter (C. Theel), F. Erdner, L. Kurow,
W. Lehmann (L. Post), L. Schultz, R. Knabe, L. Eisenhardt

Tore: L. Schultz (2), R. Knabe (2), L. Eisenhardt (1), L. Kurow (1), C. Theel (1)

1. Frauen: Schwerin mal wieder eine Nummer zu groß

Quelle: www.sv-hafenrostock.de

Am Sonntag stand für die 1. Frauenmannschaft des SV Hafen Rostock das erste Punktspiel auf dem Plan. Nach dem Pokalkrimi eine Woche zuvor wollte die Mannschaft um Trainer Marcel Tangermann zumindest einen Punkt mit nach Hause nehmen und dem Gegner aus Schwerin das Leben schwer machen.

Doch bereits nach 5 Minuten folgte dem großen Vorhaben die Ernüchterung und die Mädels lagen bereits mit 0:2 hinten. Hafen lies sich von Anfang an vom Gegner in die eigene Hälfte drängen. Besonders im Mittelfeld gelang es den Mädels nicht Zugriff auf den Gegner zu bekommen und so das Zentrum der Schwerinerinnen empfindlich zu stören. Immerwieder konnte der Gegner in Überzahl den Ball laufen lassen und so die Außenspielerinnen frei spielen und den Ball gefährlich in den Strafraum spielen. So auch in der 3. Minute, als Lena Schultz fast unbedrängt aus 5 Metern den Ball einnetzen kann. 2 Minuten später hatte Schwerin eine Ecke, die in Richtung Elfmeterpunkt geschlagen wurde. Ein Missverständnis von Anja und Kapitän Scholli lies Lena Schultz erneut an den Ball kommen und diese lies sich nicht zweimal bitten und versenkte den Ball sicher im Tor.

Noch standen 85 Minuten auf der Uhr des Schiedsrichters, um das Spiel zu drehen. Hafen war bemüht, es fehlte aber die zündende Idee und der Mut. Der frühe Rückstand stand den Mädels ins Gesicht geschrieben. So blieb der Gegner am Drücker und konnte immerwieder im Mittelfeld eine Überzahlsituation schaffen und die Hafenabwehr unter Druck setzen. So erhöhte Schwerin in der 19., 26. und 34. Minute auf 5:0. Hafen wirkte ideenlos. Speziell über die Außenpositionen erfolgte zu wenig Druck und Jenny hatte im Sturm einen schweren Stand gegen die gut gestaffelte Abwehr der Schwerinerinnen. So ging es mit dem 0:5 in die Pause. Es war Zeit für deutliche Worte und eine Reaktion auf dem Platz.

Doch so wie die erste Halbzeit, begann auch die Zweite und Schwerin konnte mühelos in der 46. und 52. Minute das Torekonto auf 7 aufstocken. Die Gegenwehr der Hafenkickerinnen war erneut zu gering, um Schwerin am Tore schießen zu hindern. Um nicht sang und klanglos unterzugehen, musste etwas passieren. So wechselte Marcel in der 65. Minute aus und nahm Jenny Passehl vom Spielfeld und brachte Kathi Peters, die über Außen für Druck und belebende Elemente sorgen sollte. Schwerin nahm Tempo aus dem Spiel und lies so die Mädels vom SV Hafen ins Spiel kommen.

Das wurde in der 70. Spielminute bestraft und Hafen gelang durch Jenny der Anschlusstreffer. Ein Tor mit Signalwirkung. Die Mädels haben gemerkt, dass sie auch Fussball spielen können. Hafen blieb am Drücker und erarbeitete sich weiterhin Räume und traute sich mittlerweile mehr zu. So kam die mittlerweile eingewechselte Steffi Soyeaux nach toller Vorarbeit durch Kathi frei vor dem Tor an den Ball, doch die Nerven spielten nicht mit und der Ball landete über dem Tor. In der 82. Minute war es dann Kapitän Scholli, die nach einer Ecke den Ball auf den Fuß bekommt und im Tor unterbringt. Man wollte sich zumindest erhobenen Hauptes aus Schwerin verabschieden. Hafen hat jetzt Blut geleckt und wird immer mutiger. Zusätzlich haben sich in den letzten Minuten mehr Räume ergeben, da Schwerin das Wechselkontingent bereits ausgeschöpft hat und eine Spielerinn verletzungsbedingt vom Platz musste. So gelang den Mädels in der 88. Minute durch Kathi das 3:7 und sie drückten weiter. In der Nachspielzeit gelang Franzi mit einem Fernschuss, der eigentlich als Flanke gedacht war, noch das 4:7. Doch die Zeit reichte am Ende nicht mehr. Und so stand es nach 90 Minuten 4:7.

Trainer Marcel Tangermann hielt am Ende fest, dass man sich den Saisonstart definitiv anders gewünscht hat. Seine Mädels hatten am Anfang zu viel Respekt vor dem Gegner und ließen sich zu weit in die eigene Hälfte drängen. Wir haben zu spät angefangen Fußball zu spielen, was gegen einen Gegner wie Schwerin konsequent bestraft wird.