0:3-Sieg für FSV 02 Schwerin nach Sportgerichtsurteil!

 


Verdienter Sieg in Stralsund

Quelle: www.fsv02.de (Frank Gille)

Mit einem Sieg kehrten die Damen vom FSV02 Schwerin von ihrem Auswärtsspiel in Stralsund zurück. Dabei waren die Vorzeichen dieser Partie nicht die besten, da man leider nur mit 11 Spielerinnen anreiste.
Von Beginn der Partie an war jedoch klar, dass man die 3 Punkte mitnehmen wollte. Pommern wurde früh unter Druck gesetzt und man erarbeitete sich zahlreiche Chancen. Bereits in der 7. Minute konnte sich Luca Oldenburg gegen die Abwehr durchsetzen. Ihr Schuss landete dann jedoch in den Armen der Stralsunder Schlussfrau. So dauerte es bis zur 28. Minute bis das erste Tor fiel. Nach einem Einwurf zog Lena Schultz entschlossen ab und erzielte aus ca. 20 m das 1:0. Auch danach das gleiche Bild. Der Ball lief sehr gut durch die Schweriner Reihen und die Zweikämpfe konnten gewonnen werden. Bis auf wenige Vorstöße gelang es, die Stralsunderinnen in der Defensive zu beschäftigen. Das längst überfällige 2:0 dann in der 38. Minute. Nach einem Freistoß von Melanie Keding konnte Kessy Winkelsesser per Kopf vollenden.
In der zweiten Halbzeit gestaltete sich das Spiel dann etwas offener. Zwar blieb der FSV spielbestimmend, aber auch Pommern hatte jetzt seine Chancen. Mit langen Bällen versuchte man gefährlich vor das Schweriner Tor zu kommen. Anja Zach im Schweriner Kasten spielte jedoch sehr gut mit und war stets einen Schritt schneller als die Stralsunder Angreiferin.
In der 52. Minute dann die nächste große Chance für Schwerin. Wieder war es Lena Schultz, die mit einem Fernschuss jedoch leider nur den Pfosten traf. Im Nachsetzen hätte Lisa-Marie Kurow dann fast das 3:0 erzielt. In der 62. Minute dann die endgültige Entscheidung. Wieder war es ein Freistoß, den Luca Oldenburg per Kopf verwandelte. Danach hatten beide Mannschaften noch mehrere Chancen, die aber allesamt ungenutzt blieben. Letzter Höhepunkt der Partie dann in der 89. Minute ein sicher verwandelter Elfmeter für die Pommern-Damen.
Insgesamt ein sehr gutes Spiel der Schwerinerinnen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Man war die spielbestimmende Mannschaft und hat verdient gewonnen. Positiv gilt es auch anzumerken, dass man von Beginn an hellwach war und das umsetzte, was man sich vorgenommen hatte.

FSV 02 Schwerin: A. Zach, S. Passow, A. Kattenberg, S. Willems, J. Russ, K. Winkelsesser, L. Schultz, L. Oldenburg, L. Kurow, M. Keding,
U. Schutrak

Tore: K. Winkelsesser, L. Oldenburg, L. Schultz


Erste Heimniederlage für Pommern-Damen

Quelle: www.ostsee-fussball.de (S. Kapust)

Sonntag 14 Uhr war Anpfiff zwischen dem FC Pommern Stralsund und dem FSV Schwerin. Dieses Spiel haben die Schwerinerinnen zu Recht gewonnen, da sie über 90 Minuten spielbestimmend waren und die größeren Spielanteile hatten. Von Beginn an übten die sie Druck aus und erarbeiteten sich die ersten Chancen. Aber es dauerte bis zur 27. Minute, bis Schwerin den Führungstreffer erzielte. Von der Seitenauslinie brachte die FSV-Spielerin nach einem Einwurf den Ball per Fernschuss direkt im Tor unter. Pommern hatte bis dahin nur eine nennenswerte Chance in der 5. Minute, die vergeben wurde. Generell spielte Pommern gut mit, versteifte sich aber zu sehr auf die Abwehrarbeit, so dass nach vorne nur wenig Akzente gesetzt werden konnten. Schwerin ließ den Ball und somit auch den Gegner laufen. Auch der zweite Treffer für die Gäste entstand nach einer Standartsituation. Der getretene Freistoß in der 37. Minute wurde per Kopf verwandelt. So ging es mit dem 0:2 Rückstand in die Pause.
Nach Umstellungen in der Pause konnte Pommern nun aktiver ins Spiel eingreifen und auch die Schweriner Hintermannschaft mehr beschäftigen. So ergaben sich gleich zwei gute Chancen für die Stralsunder, die durch die gegnerische Torhüterin vereitelt werden konnten. In der 51. Minute verhinderten noch der Pfosten und der gute Einsatz von Stefanie Steinfurth den Ausbau der Führung. Doch 12 Minuten später erneut eine Standartsituation, die per Kopf zum 0:3 führt. Damit war das Spiel entschieden, was bei den Pommernspielerinnen scheinbar auch den Druck nahm. Sie spielten befreiter auf und konnten sich so noch mehrere Chancen erarbeiten, die aber alle ungenutzt blieben. Der verwandelte Elfmeter durch Sophie Kapust für die Heimmannschaft in der 89. Minute war somit nur noch Ergebniskosmetik. Eine Niederlage gegen Schwerin ist keine Schande und mit der guten zweiten Halbzeit können die FC-Damen recht gut leben. Der Gegner vom kommenden Wochenende wird sicherlich nicht leichter. Mit dem SV Hafen Rostock wartet der amtierende Landesmeister auf den FCP.